Bütgenbach 4750

Gelebte Inklusion an der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach

In Ostbelgien sollten Förderschulen die treibende Kraft bei der Inklusion sein. Das sagt Dirk Schleihs vom Zentrum für Förderpädagogik. Schüler mit Beeinträchtigung sollen gemeinsam mit Regelschülern unterrichtet werden. An einigen Schulen in Ostbelgien ist das längst Alltag. So zum Beispiel an der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach.

Im inklusiven Unterricht lernen Regel- und Förderschüler gemeinsam. An der Gemeinsamen Grundschule Bütgenbach ist das seit fünf Jahren Alltag. Dirk Schleihs, Leiter des Zentrums für Förderpädagogik, beschreibt, wie in inklusiven Klassen unterrichtet wird: "Wir haben versucht, hier in Bütgenbach einen gemeinsamen Unterricht zu verwirklichen. Und wir möchten immer mehr in Richtung individuelle Förderung gehen. Das heißt: Den Förderbedürfnissen jedes einzelnen gerecht zu werden." Für das Zentrum für Förderpädagogik war von Anfang an klar, dass durch das Projekt sowohl für Förderschüler als auch für Regelschüler ein Mehrwert entstehen soll. "Alle Maßnahmen, die eine Schule für Förderbedürftige auf Ebene der Pädagogik treffen kann, sind eigentlich gut für alle Schüler" sagt Dirk Schleihs. Um die Inklusion in der DG weiter zu fördern, will das Zentrum für Förderpädagogik vermehrt Kontakt herstellen zwischen Förder- und Regelschulen. "In Bütgenbach sind wir mit unserem Vorhaben schon sehr weit. In St. Vith steht jetzt auch eine Schulzusammenlegung an. Und auch in Eupen haben wir einen Campus, den wir beleben möchten." "Wir begleiten auch Regelschulen auf den Weg in Richtung inklusives Denken und Handeln", erklärt Schleihs. Das macht das Zentrum für Förderpädagogik, indem es Integrationspersonal zur Verfügung stellt oder Lehrer coacht, um mit dem ein oder anderen Förderbedarf besser umgehen zu können.

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