Eupen 4700

Te Deum in der Eupener Unterstadt: Dank an alle Helfer und Unterstützer in der Hochwasser-Katastrophe

Auch in Eupen steht der Nationalfeiertag ganz im Zeichen der Hochwasserkatastrophe. Das traditionelle Te Deum fand nicht wie sonst in der St. Nikolaus-Pfarrkirche statt. Die Stadt hatte beschlossen, es in die von den Überschwemmungen hart getroffene Eupener Unterstadt zu verlegen, in die Pfarrkirche St. Joseph.

"Die Nation hält zusammen." Noch nie habe dieser Satz für sie eine so große Bedeutung gehabt wie in den letzten Tagen, sagte Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen bei ihrer Ansprache in der Kirche St. Joseph. Dabei blickte sie vor allem auf die große Hilfsbereitschaft und unbeschreibbare Solidarität nach der Katastrophe. Sie ließ aber auch nicht die Wut und Kritik unerwähnt, die bei Betroffenen aufkomme. In dieser nie gekannten Krise habe nicht alles nach Plan laufen können, so Niessen. Ihren Dank richtete die Bürgermeisterin an alle Freiwilligen, aber auch an die Nachbargemeinden und die DG. In den Vordergrund stellte sie die Menschen, die seit einer Woche unermüdlich im Einsatz seien und Unmögliches möglich machten: die Versorgergesellschaften, die lokale und föderale Polizei, die Feuerwehr, Bauhof und ÖSHZ. Sehr bewegt richtete Claudia Niessen einen ganz persönlichen Dank an die Mitarbeiter der Stadt und ihr Team. Vor genau einer Woche habe sie den Krisenstab einberufen, ohne die Dimension der Katastrophe zu erahnen. Auch Dechant Helmut Schmitz lenkte in seiner Predigt den Blick auf die Dankbarkeit und den Zusammenhalt. Diese Erfahrung gebe Mut und Zuversicht für die Zukunft. In den anschließenden Fürbitten wurde aller Opfer der Überschwemmungen gedacht, unter ihnen auch ein 22-jähriger Mann aus Eupen, der sein Leben verlor. https://brf.be/national/1508419/

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