Eupen 4700

Aachener Krankenhäuser bereit, Corona-Patienten aus Eupen aufzunehmen

Die Krankenhäuser der Städteregion Aachen haben sich bereit erklärt, bis zu zehn Corona-Patienten aus dem Eupener St.-Nikolaus-Hospital aufzunehmen.

Das Eupener Krankenhaus ist am Rande seiner Kapazität angekommen. Die vorgehaltenen Intensivplätze und die Isolierstationen für Covid-19-Erkrankte sind voll belegt. Am Dienstagmorgen hat sich Gesundheitsminister Antonios Antoniadis daher mit dem Gesundheitsdezernenten der Städteregion Aachen, Dr. Michael Ziemons, Kontakt aufgenommen. Nach Absprache mit den Krankenhäusern wurde entschieden, dass die Krankenhäuser der Städteregion Patienten aus Eupen aufnehmen werden. "Es ist eine nachbarschaftliche Selbstverständlichkeit, dass wir in so einer Situation helfen", sagt Ziemons. "Wir haben uns mit allen Krankenhäusern in der Städteregion auseinandergesetzt, haben im Hintergrund über die Euregio Maas-Rhein unterstützt und die Kostenregelung geklärt und können jetzt sagen, dass noch am Dienstag begonnen wird mit der Verlegung belgischer Patienten in die Häuser der Städteregion." Wie Minister Antoniadis im BRF-Interview erklärte, gebe es ähnliche Bestrebungen für den Süden der DG. Dort strebt man eine Zusammenarbeit mit Rheinland-Pfalz an. "Ich habe die Klinik St. Josef darum gebeten, die Krankenhäuser in der Region zu identifizieren, von denen sie meinen, dass es Sinn macht, Patienten dorthin zu bringen", so Antoniadis. Auch in der Klinik St. Josef sei die Situation angespannt. "Wir haben schon das Gespräch mit Rheinland-Pfalz gesucht und auch dort haben die Kollegen eine große Bereitschaft gezeigt, Patienten aus der Region auszunehmen. Das heißt, es ist schon auf den Weg gebracht worden und wir sind in Erwartung der Namen der Kliniken, die die Klinik St. Josef als Partnerkrankenhäuser ausweisen wird."

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