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Raerener Bürgermeister Erwin Güsting hält an Windparkprojekt fest

Im Bürgermeistergespräch mit Erwin Güsting geht es unter anderem um das Windparkprojekt der Gemeinde Raeren. Im Sinne einer umweltfreundlichen Energiegewinnung sollen in Raeren Windräder errichtet werden, insofern das möglich, beziehungsweise bezahlbar ist.

Raerens Bürgermeister Erwin Güsting hält an der Idee eines Windparks in seiner Gemeinde fest. Ende Dezember wurde vom Raerener Gemeinderat der Referenzrahmen zu dem Projekt verabschiedet. Als Standort hat die Gemeinde das Waldstück an der Vennstraße zwischen dem Vennkreuz und Petergensfeld ins Visier genommen. Jeder, der gerne in der Natur unterwegs sei, kenne dieses Waldstück, so Güsting. "Ich denke, dass so ziemlich jeder nichts dagegen hätte, wenn man alte Atomkraftwerke abschaltet und auch der monströse Braunkohlebau in unserer Nachbarschaft ein Ende finden würde", so Güsting im BRF-Interview. "Beim Blick auf den Münsterwald sehen die Raerener die Windräder auf der deutschen Seite - und genauso würden wir gerne auf der rechten Seite von Raeren aus gesehen ebenfalls bald einige Windräder sehen." Ob diese nun von Investoren oder von der Gemeinde selbst finanziert werden, stehe noch nicht fest. Das Projekt sei jedenfalls hochinteressant, so Güsting. Bei der Planung will man einen offenen Dialog mit den Bürgern führen. Konkret sollen die Raerener in die Projektplanung mit einbezogen werden. Vor diesem Hintergrund soll in Raeren im Februar eine Bürgerversammlung stattfinden. Ein konkretes Datum stehe aber noch nicht fest, sagte Güsting. Auch die Baustelle an der Hauptstraße war ein Thema im Interview. Wann die Baustelle fertig wird, sei schwer einzuschätzen, so Güsting. "Aber wenn wir 2020 hinter uns haben, wird das Ganze sehr weit fortgeschritten sein. Aufgrund der Bodenverhältnisse und aufgrund nicht korrekt ausgearbeiteter Projektvorarbeit, fallen leider viele Mehrarbeiten an." Auch kam die Baustelle an der Burg zur Sprache im Gespräch mit dem Raerener Bürgermeister. "Die Aussicht ist positiv. Wenn der Winter nicht zu hart zuschlägt, werden wir dort durcharbeiten können", so Güsting. "Ich denke, das wird ein schönes Stück Straße, das Raeren und das ganze Gebiet um die Burg aufwerten wird." Thema waren darüber hinaus auch Investitionsprojekte in Höhe von 400.000 Euro im Bereich der Schulinfrastruktur. Für die Schaffung eines Multifunktions-Sportplatzes will die Gemeinde außerdem 130.000 Euro in die Hand nehmen.

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