Eupen 4700

„A Piacere“ singt im Kloster Garnstock

Am Sonntag, 12. Januar gastiert der Chor "A Piacere" im Kloster Garnstock. Der Chor stammt aus Aubel und steht unter der Leitung von Robert Ortman. Ortman ist Direktor der Musikakademie Aywaille und Posaunenlehrer am Konservatorium Verviers. Auch in Ostbelgien ist Ortman bestens bekannt, denn er dirigiert seit mehreren Jahren die Harmonie Kettenis.

Ja ist denn schon wieder Weihnachten, möchte man sagen. Nein, wir sind noch in der liturgischen Weihnachtszeit und somit findet am Sonntag, den 12. Januar um 17 Uhr vor der großen Landschaftskrippe im Kloster Garnstock ein weihnachtliches Konzert statt. Dazu lädt der Kulturverein VoG Kloster Garnstock ein und bevor die ersten Töne des Chores "A Piacere" erklingen, wird Helga Sacher-Ramakers um 16:45 Uhr einige Erläuterungen zur Landschaftskrippe geben. Eine Krippe, die bereits seit 1938 aufgebaut wird und zu den größten und schönsten ihrer Art in der Region gehört. Für das Konzert im Kloster Garnstock setzt Robert Ortman auf ein abwechslungsreiches Repertoire, das sowohl klassische Weihnachtslieder als auch moderne Songs wie Leonard Cohens "Halleluja" oder "The Sound of Silence" von Simon and Garfunkel umfasst. Der Chor "A Piacere" besticht seit seiner Gründung vor über 20 Jahren durch seine große Flexibilität. Die rund 20 Sängerinnen und Sänger fühlen sich in nahezu allen Genres des Gesangs zuhause. Dies führte auch dazu, dass der Chor 2012 fünf Konzerte mit Laurent Voulzy, einem der bekanntesten Künstler der französischen Musikszene, gestalten konnte. Ein unvergessliches Erlebnis mit Konzerten unter anderem im Forum Lüttich, dem Cirque Royal in Brüssel und bei den Francofolies in Spa. Für Robert Ortman ist das Konzert im Kloster Garnstock übrigens ein Abschiednehmen. Es ist sein letztes Konzert als Dirigent von "A Piacere". Eine neue Seite wird sich dann aufschlagen. Bis zur letzten Minute stand er dem Chor mit Leidenschaft und professionellem Engagement vor. Das Konzert im Kloster Garnstock findet bei freiem Eintritt statt.

Retrouvez l'article original sur BRF